Thierry Henry

Als Henry hörte, dass der spanische Nationaltrainer Luis Aragones ihn rassistisch beschimpfte, war das Maß voll. Zusammen mit seinem damaligen Mitspieler Patrick Vieira hatte er sich bei Spielen mit Arsenal London in Spanien, Italien und Osteuropa einiges aus den Kurven anhören müssen. Er trat in Kontakt mit Nike und sie entwickelten die Kampagne „Stand up, speak up“. So wurden Video-spots gedreht, in denen auch die Bundesliga-Profis Otto Addo und Christoph Metzelder sprachen.
Teams spielten im besonderen schwarz-weißen Trikot, um die Kampagne zu verbreiten und Millionen Menschen kauften die „Stand up, speak up“-Armbänder. Mit dem Erlös werden Initiativen unterstützt, die im und mit Fußball gegen Rassismus arbeiten. Henry will dazu beitragen, Zivilcourage zu stärken und das Stadion interessanter für Fans mit migrantischem Hintergrund zu machen.
Er wuchs im rauen Pariser Vorort Les Ulis als Kind von Einwanderern aus Guadeloupe und Martinique auf. Sein Vater brachte ihn früh zum örtlichen Klub, mit den Worten: „Der Junge wird einmal für Frankreich spielen.“ Als Thierry mit 13 Jahren in einem Spiel alle 6 Tore schoss, verpflichtete ihn AS Monaco noch auf dem Rasen. Heute hat er so gut wie alles gewonnen, sei es im Klubfußball oder im französischen Nationalteam.







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